90 Jahre Kolping Hochdorf

Wie alles begann

Die erste Fahne des Gesellenvereins Hochdorf

Bereits 1921 unternahmen zwölf Handwerksburschen erste Schritte zur Gründung eines katholischen Gesellenvereins. Der Pfarrer Johann Estermann war anfangs sehr skeptisch, doch die Zwölf liessen nicht locker: Ab Neujahr 1922 fanden sie für ihre Zusammenkünfte ein Vereinslokal, das kleine Säli im Hotel Kreuz, das ihnen "ohne Trinkzwang" überlassen wurde. Dort wurde am 12. Februar 1922 der katholische Gesellenverein Hochdorf gegründet und mit "Gesang, Pfeifenrauchen und Humor" als 50. Mitglied des Schweizerischen Gesellenvereins gefeiert.

Eine ganz besondere Vereinsreise

Zeitreise zurück in unser Gründungsjahr

Aus Anlass unseres Jubiläums unternahmen wir am 8. und 9. September im Rahmen des Pfarreifestes "1050 Johr Chele im Dorf" eine ganz besondere "Vereinsreise". In einem Festspiel begaben wir uns auf eine Zeitreise. Eine Zeitreise mit Bildern, Lesungen und Filmen, eine Inszenierung mit Musik, Gesang und überraschenden Zwischenspielen, eine Begegnung mit historischen Seetaler Persönlichkeiten wie Theophil Schmidlin, Kaplan Hüsler und Peter Halter - und mit Adolph Kolping, zu Besuch in Hochdorf! Als Reiseleiter stellte er uns die Zeit seines Lebens und Wirkens vor, besuchte dann mit uns die boomende Metropole Hochdorf zwischen 1900 und 1922 und führte uns schliesslich wieder in die Gegenwart zurück.

Unser Festspiel stiess auf reges Interesse. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die drei Aufführungen in der Pfarrkirche, darunter auch die Zeitzeugen Lina Portmann-Baumli, Anne Baumeler, Josef Blum-Egli und Franz Müller-Rieder. Und auch die Neue Luzerner Zeitung machte die Reise mit und bezeichnet sie in ihrer Berichterstattung als einen der Höhepunkte des Pfarreifestes!

Impressionen