GV Freundeskreis Litauen

An Ideen fehlt es nicht, an Geld schon eher.

Am 13. Oktober fand in Stuttgart die Mitgliederversammlung des Freundeskreises Kolping-Stiftung Litauen statt. Kolping Hochdorf war vertreten durch Anni Furrer und Margrit Unternährer. Daniel Unternährer ist weiterhin Mitglied des Beirates, der den Vorstand des Freundeskreises in der Arbeit berät.


Zweck der Stiftung ist die Unterstützung in finanzieller und ideeller Art der Kolping Universität in Kaunas/Litauen. Es ist die einzige Kolping-Fachschule in der Welt. Seit ihrem Bestehen haben rund 1‘500 Studentinnen und Studenten ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.

Da die Regierung in Litauen die Anzahl der Hochschulen reduzieren will, sind in erster Linie die privaten Schulen von Sparmassnahmen betroffen. Es gibt für sie keine Unterstützung mehr vom Staat. Umso wichtiger sind die Beiträge des Freundeskreises zur Unterstützung von Studenten durch Stipendien.
Auch der Kindergarten ist voll belegt und findet im Umkreis von Kaunas hohe Anerkennung. Mit der geplanten Eröffnung einer Grundschule besteht die Möglichkeit sich finanziell besser aufzustellen, da für Grundschulen eine staatliche Förderung vorgesehen ist.

Lina Kalibataite bei ihren Ausführungen

Wie Lina Kalibataite an der Mitgliederversammlung ausführte, fehlt es den Verantwortlichen nicht an Ideen, neue Nischen im Bildungswesen aufzufüllen. So werden neu Kurse in Mathematik in spielerischer Form für Kinder, sowie Sprachkurse und Kurse für Eltern angeboten. Ziel dieser Kurse ist es, Kinder und Eltern für die Grundschule zu motivieren. Immer noch grosse Sorgen bereiten die Finanzen. Darum ist der Freundeskreis weiterhin auf der Suche nach Paten, Spendern und Mitgliedern, die beitragen, dass die Schulen auch in Zukunft erhalten bleiben.

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